Wie wär's, wollen Sie EBERSBACH einmal „umwandern“?
Wir laden Sie herzlich dazu ein, kommen Sie doch einfach mit!
Die Spreedorfer Straße wird wenige Meter links überquert
und danach wandern Sie hinauf zum 485m hohen Hausberg der Ebersbacher, den Schlechteberg.
Eine herrliche Aussicht bietet der 22,2m hohe Turm (108 Stufen). Er wurde 1998 erbaut (Gesamthöhe bei 505m).
Auf dem Schlechteberg befinden sich die Humboldtbaude, ein Pflanzengarten und der Skihang mit Ausblick auf einen Teil von Ebersbach. Im Heimatmuseum kann man sich unter anderem über die wechselvolle Geschichte der Stadt informieren. Beim „Abstieg“, auf dem Weg zur Felsenmühle, genießen Sie die Aussicht über die Oberlausitz bis nach Nordböhmen sowie die Stille inmitten einer belebten Stadt.
Nach einer verdienten Rast
auf traditionellem Boden, die Felsenmühle ist eine der ältesten Einkehrstätten unserer Stadt, geht es weiter die Rosenstraße entlang in Richtung Neubaugebiet Oberland. Die nächste Station, den Ebersbacher Spreeborn, erreichen Sie über die Neugersdorfer Straße. Den Orientierungstafeln folgend kommen Sie bald an der Ebersbacher Spreequelle an. Der gusseiserne Pavillion wurde bereits 1896 errichtet. Ein paar Schritte auf dem Weg zurück treffen Sie auf den Hofeweg. Hier geht es entlang durch das Neubaugebiet Oberland, vorbei am Gewerbegebiet mit vielen Einkaufsmärkten.
Auf dem Hofeweg,
hier stand gegenüber der Gärtnerei bis 1914 die letzte von sechs Windmühlen, wandern Sie weiter bis zur Amtsgerichtsstraße.
Im ehemals königlich-sächsischen „Amtsgericht“ befinden sich heute altersgerechte Wohnungen. Hier wenden Sie sich nach rechts, die Schlossstraße entlang bis zur B96. Jetzt geht es ein kleines Stück nach rechts in Richtung Zittau, den „Kottmar“ vor Augen. Schon bald entdecken Sie an der Einmündung zur Unteren Viebiggasse den nächsten Eberkopf. Die Wanderung führt durch ein „altes Stück“ Ebersbach. Man glaubt manchmal noch die Handweberstühle klappern zu hören. Der dörfliche Charakter blieb im Oberdorf weitgehend bewahrt.
Stattliche Gehöfte, Umgebinde- und Faktorenhäuser wechseln sich ab.
Ein kleiner Abstecher die Oststraße hinauf bis zur Nummer 30 lohnt sich.
Hier steht eines der ältesten Häuser der Oberlausitz, das so genannte „Hugenottenhaus“. Nach dentrochronologischen Untersuchungen wurde das Haus um 1603 gebaut. Der Weg führt von der Oststraße weiter hinauf zum Oberen Kirchweg, danach links in Richtung Stadt, immer parallel zur B96, einem idyllischen und gemütlichen Wanderweg, bis hin zur evangelischen Kirche. Eine Kirchenbesichtigung sollten Sie mit einplanen. Es wird Sie sicher erstaunen, welch eine Pracht im Kircheninneren vorzufinden ist.
Dem Wappentier unserer Stadt begegnen Sie in steinerner Form im kleinen Park vor der Kirche. Bei sommerlichen Temperaturen ist vielleicht eine Erfrischung im angrenzenden Freibad genau das Richtige.
Weiter führt der Obere Kirchweg zwischen alten Bauerngehöften,
vorbei am „Kaffeemuseum“, bis zum Gutbergweg. Leicht ansteigend geht es dann hinauf auf den Gutberg. Hier bietet sich ein schöner Ausblick hinüber zum Schlechteberg und hinunter in die Stadt. Einst erhob sich wenige Meter entfernt die felsige Spitze der Klunst. Heute ist es ein riesiger Krater, entstanden durch den noch andauernden Granitabbau. Vom Gutberg ausgehend kann man übrigens ausgedehnte Wanderungen durch den Raumbusch, (bis hin zum „Kottmar“ oder der Kottmarsdorfer Bockwindmühle) unternehmen.
Nun führt der Weg weiter, den Gutberg hinunter.
Sie überqueren die Eisenbahnlinie Zittau-Löbau und wandern geradewegs auf die B96 zu. Beim Überqueren der Bundesstraße zeigt der Eberkopf nach links, ein paar Schritte in Richtung Stadtmitte, danach vor dem 13-bogigen Viadukt am Hinweisschild „Hainberg“ die ansteigende Georgswalder Straße entlang.
Bemerkenswert ist auf der linken Seite das große Faktorenhaus „Alte Mangel“.
Es wurde von 1767-1770 erbaut. Heute beherbergt es Raritäten aus vergangener Zeit. Dazu gibt es wechselnde Ausstellungen. Die Blockstuben und die „Halle“ stehen für private Vermietungen zur Verfügung. Die verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen ziehen immer viele Besucher an. Auch nutzen einige Vereine die gemütlichen Räume. Durch das gesamte Faktorenhaus werden Führungen angeboten.
Wieder führt Ihr Weg über eine Eisenbahnlinie (Zittau-Dresden) zum Ortsteil „Haine“. Nach der Brücke die Gartenstraße hinunter, sofort wieder links hinauf zum Hainberg. Oben angekommen sollten Sie sich die wunderschöne Rundsicht auf keinen Fall entgehen lassen!
Eine Stärkung im „Hotel- und Bergrestaurant Hainberg“ kann nur empfohlen werden. Im Sommer lässt es sich gut draußen sitzen. Die Kinder werden sich auf dem Abenteuerspielplatz wohl fühlen.
So psychisch und physisch gestärkt
führt Ihre Wanderung die Königswalder Straße, vorbei am Krankenhaus, wieder hinunter zum Ausgangspunkt des Ausfluges. Hier angekommen liegen 11,5 km Fußmarsch hinter Ihnen.
Einen Abstecher die Bahnhofstraße entlang sollten Sie zum Abschluss noch einplanen. So lohnt es sich zum Beispiel, falls Sie noch nicht allzu müde sind, eine kleine „Brunnentour“ zu unternehmen.
Schräg gegenüber der Post befindet sich der Klangbrunnen. Ebenso wie jener an der benachbarten Brunnenstraße diente er früher zur Hauswasser- versorgung alter, bereits abgerissener Umgebindehäuser.
Ein neues „Wasserspiel“
befindet sich seit Juli 1998 unmittelbar vor dem Bahnhof. Hier wurde eine aus Oberlausitzer Granit gestaltete Steinsäule mit Wasserumlauf aufgestellt. Interessant sind unter anderem die lustigen Bänke, eine Barometersäule, welche auch die Geschichte von Ebersbach preisgibt, der Stadtpark mit Info-Tafeln, der Spielplatz sowie der schon gut gefüllte „Spree-Zusammenfluss“. Gegenüber lädt ein Eiskaffee im Umgebindehaus ein. Dahinter befindet sich das Feuerwehrmuseum, welches nach Absprache besichtigt werden kann. Überqueren Sie die B96, treffen Sie auf das Fremdenverkehrsbüro unter den Arkaden. Sie bekommen hier Souveniers, regionale Literatur sowie freundliche Beratung.
Dies ist, wie eingangs erwähnt, eine Wanderung „um“ Ebersbach.
Unsere Stadt selbst bietet natürlich sehr viel mehr, wofür es sich lohnt, einen Abstecher zu machen oder auch länger zu verweilen! Diese Wanderung kann an beliebiger Stelle begonnen werden. Gut lässt sich diese Tour auch teilen.
Probieren Sie es doch einfach selber einmal aus. Sie werden viele weitere Sehenswürdigkeiten entdecken. Bitte Fotoapparat nicht vergessen!
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.









