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Donnerstag, 23.02.2012

Bioladen Online Shop

Frischedienst Müller in Oppach mit Bioladen und Online Verkauf Bioprodukte
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Gesund ernähren - an Lebensfreude gewinnen

Noch nie konnten wir Deutschen so viel schlemmen wie in den letzten Jahrzehnten. Dank einer modernen, findigen Lebensmittelindustrie, Massentierhaltung, einer hoch produktiven Landwirtschaft und eines dichten Netzes an Supermärkten wird uns ein für jeden erschwinglicher, reichhaltiger Tisch, mit fast allem was das Herz begehrt, gedeckt.  Verführerisch locken Regale, voll gestopft mit werbewirksam verpackten Süßigkeiten, Chips, diversen Likören oder effektvoll beleuchtete Wursttheken den Kunden zum Kauf. Und nur zu oft lassen wir uns zum Übermaß verleiten.

Die Ergebnisse: Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes lassen unsere Lebensqualität deutlich sinken und ein Überleben ist für viele im fortgeschrittenen Alter oft nur noch mit Hilfe von Ärzten und der Pharmaindustrie möglich.

Das alles muss nicht sein,

Gesund ernähren und Lebensfreude gewinnen
Gesund ernähren und Lebensfreude gewinnen

wenn wir uns ein kleines bisschen daran erinnern würden, wo wir herkommen und wie unsere Vorfahren unter einfacheren Bedingungen ihren Lebensunterhalt bestritten.

Denken wir zum Beispiel an die Jäger und Sammler, die von der puren Natur existierten und nur das verbrauchen konnten was sie fanden oder erlegten. Fette Menschen gab es damals wohl kaum. Vielleicht wäre es heute von Vorteil, wenn wir uns für die Beschaffung der Nahrung etwas mehr anstrengen und bewegen müssten. Wenn dem so wäre, käme sicherlich, wie bei den meisten Wohlstandsbürgern gang und gäbe, nicht jeden Tag Fleisch oder Wurst auf den Teller, denn diese Produkte sind für eine ausgewogene Ernährung nur etwa drei bis vier mal pro Woche notwendig, meinen Experten.

Die Plage unserer Zeit ist, dass wir einerseits bei geringer körperlicher Belastung zu viel Energie aufnehmen und andererseits vielfach ein Mangel an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen besteht.

Richtige Ernährung fängt also schon im Kopf an,

z.Bsp. beim Schreiben des Einkaufszettels. Dabei ist die Auswahl gesunder Kost nicht einmal vom Geldbeutel abhängig, weil Lebensmittel in Deutschland relativ preiswert zu haben und Produkte vom Discounter nicht unbedingt schlechter als die vom Biomarkt sind.

Doch egal welche Märkte Sie bevorzugen, in jedem Fall sollte viel frisches Obst und Gemüse, viele Getreide- und Milchprodukte, dafür etwas weniger Fett und Zucker, in Ihrem Einkaufswagen landen. Machen Sie aus Ihren Mahlzeiten aber keine Wissenschaft, die am Ende sogar in Stress ausartet! Essen soll Spaß machen und das Wohlbefinden fördern. Alles andere bewirkt genau das Gegenteil.

Wenn Sie, bei durchschnittlicher körperlicher Belastung, folgende Regeln beachten, liegen Sie jederzeit im grünen Ernährungsbereich:

  • Essen sie am Tag 3 bis 4 Scheiben, am besten Vollkornbrot, dafür weniger Weißbrot oder Brötchen. Außerdem kann es pro Tag noch eine Portion Reis, Nudeln oder Kartoffeln geben. Diese Produkte erhalten kaum Fett und sind reich an Nähr- und Ballaststoffen. Die Mahlzeiten müssen immer mit vitaminreicher Kost in Form von frischem Obst, Gemüse und Salat ergänzt werden. Auch zwischendurch, zum Beispiel am Nachmittag, könnte durchaus ein Apfel etc. den kleinen Hunger stillen. In Drogerien und Direktvertrieben erhältliche Vitamin- und Nahrungsergänzungspillen dagegen sollten, so sagen immer mehr Fachleute, am besten stehen bleiben. Nur bei Mangelerscheinungen ist es ratsam diese nach Befragen des Arztes anzuwenden.
  • Verzehren Sie täglich 2 bis 3 Portionen Milch- und Milchprodukte (Käse, Quark, Joghurt), denn die sind als Calciumlieferant wichtig für gesunde Knochen und Zähne. 2 bis 3 mal in der Woche ist Fleisch und Wurst, als Vitamin-, Mineralstoff- und Eiweißlieferant in möglichst mageren Sorten, zu empfehlen. Auch Seefisch könnte, zur besseren Jodversorgung, 1 bis 2 mal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.
  • Zum Zubereiten von Speisen verwenden Sie bitte hochwertige Pflanzenöle und braten fettarm, indem Sie beschichtete Pfannen verwenden oder Gemüse lieber ganz ohne Fett dünsten.
  • Trinken sollen Sie natürlich auch! 1,5 Liter am Tag werden hierbei als Mindestmenge empfohlen. Selbstverständlich keine alkoholischen- oder koffeinhaltigen Getränke, sondern geeignete Durstlöscher wie Wasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees, Obstsaftschorlen oder Gemüsesäfte.

Ernährungskreis

Ernährungskreise
Ernährungskreise

Darf man denn nun auch mal was anderes essen?

Darf man auch mal „süß sündigen“? Eindeutig ja! Denn auch das gehört zum positiven Lebensgefühl. Wie immer ist es die Maßhaltung und nicht die Maßlosigkeit die uns gesund und fit bleiben lässt. Sogar Bier und Wein hat, in geringen Mengen und bei geeigneten Anlässen genossen, eine gesundheitsfördernde Wohlfühlwirkung. Denken Sie in einer freien Minute ruhig einmal über Ihre Ernährungsgewohnheiten nach und überlegen Sie sich, was Sie alles zum Positiven verändern könnten. Oft sind es nur Kleinigkeiten die Ihnen in Zukunft mehr Lebensfreude schenken werden.